Nomini.ch: Wie Schweizer Unternehmen mit digitalen Lösungen für mehr Nachhaltigkeit sorgen

Die Schweiz steht vor einer Herausforderung: Während das Land wirtschaftlich stabil und innovativ ist, leidet es unter einem wachsenden Druck durch Klimawandel und Ressourcenknappheit. Unternehmen wie www.nomini-ch.ch zeigen, wie digitale Lösungen hier Abhilfe schaffen – ohne Kompromisse bei Effizienz oder Ethik einzugehen. Die Plattform verbindet lokale Initiativen mit globalen Standards und macht komplexe Prozesse wie Kreislaufwirtschaft oder Energieeffizienz für KMU zugänglich. Doch hinter der Technologie steckt mehr als nur Software: Es geht um eine Kulturwandel, der im Schweizer Mittelstand oft noch hinter den Vorhang bleibt.

Digitalisierung als Hebel für nachhaltige Transformation

Laut einer Studie des Bundesamts für Umwelt (BAFU) verbrauchen Schweizer Unternehmen jährlich rund 15 Milliarden Kilowattstunden Strom – ein Wert, der seit 2010 um 20 % gestiegen ist. Gleichzeitig steigen die CO₂-Emissionen der Industrie um etwa 1,5 % pro Jahr. Hier setzt Nomini.ch an: Die Plattform bietet Tools wie digitale Dokumentenmanagement-Systeme, die Papierverbrauch um bis zu 40 % reduzieren können, oder Software für die Energieauswertung, die Unternehmen helfen, bis zu 15 % ihrer Stromkosten zu sparen. Besonders im Fokus stehen dabei KMU, die oft unter Ressourcenmangel leiden und keine Zeit für komplexe Nachhaltigkeitsprojekte haben. Die Lösung: Modulare Lösungen, die sich an die Bedürfnisse einzelner Betriebe anpassen lassen – etwa für die Lebensmittelindustrie, die durch digitale Lagerverwaltung bis zu 25 % Lagerkosten einsparen kann.

Ein konkretes Beispiel ist das Schweizer Textilunternehmen Textilwerk AG in Bern, das mit einer Nomini-Lösung seine Stoffreste um 30 % reduziert hat. Früher entsorgte das Unternehmen jährlich 50 Tonnen Abfall – heute werden die Materialien recycelt und in neuen Produkten weiterverwendet. Der Umsatz stieg parallel um 12 % durch die bessere Nutzung von Rohstoffen. Solche Erfolge sind kein Zufall, sondern das Ergebnis einer Strategie, die Nachhaltigkeit nicht als Kostenfaktor, sondern als Wettbewerbsvorteil versteht. Die Plattform vermittelt dabei nicht nur Technologie, sondern auch Know-how: Unternehmen erhalten Schulungen zu Kreislaufwirtschaft, die von Nomini selbst entwickelt wurden.

Vom Einzelnen zum System: Wie Nomini die Schweizer Wirtschaft vernetzt

Doch die Wirkung von Nomini.ch geht über Einzelbetriebe hinaus. Die Plattform fungiert als zentraler Knotenpunkt für ein Netzwerk von über 1.200 Schweizer Unternehmen, die gemeinsam an Lösungen für die Energiewende arbeiten. Ein Beispiel ist das Projekt „Energie-Partner“: Hier kooperieren lokale Energiegenossenschaften mit Industrieunternehmen, um gemeinsam Strom aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen. Die Kosten teilen sich die Partner, während die Unternehmen ihren eigenen Bedarf decken. Seit der Einführung 2020 haben so bereits 80 Betriebe ihren Anteil an erneuerbarem Strom auf über 50 % erhöht – ein Wert, der in der Schweiz sonst nur von wenigen Großunternehmen erreicht wird. Nomini unterstützt dabei nicht nur die Finanzierung, sondern auch die technische Umsetzung, etwa durch die Integration von Smart-Meter-Systemen in bestehende Produktionsanlagen.

Ein weiteres Beispiel ist die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Eidgenossenschaft: Die Plattform hat gemeinsam mit dem Bundesamt für Energie (BFE) ein Tool entwickelt, das Unternehmen hilft, ihre CO₂-Fußabdrücke in Echtzeit zu messen. Das System nutzt KI-gestützte Algorithmen, um Emissionen nicht nur zu erfassen, sondern auch gezielt zu reduzieren – etwa durch die Optimierung von Lieferketten oder die Substitution fossiler Brennstoffe. Besonders innovativ ist dabei die Möglichkeit, Daten mit anderen Unternehmen zu teilen, ohne die Konkurrenz zu gefährden. So können Unternehmen wie etwa die Schweizerische Milchwirtschaft ihre Lieferketten gemeinsam optimieren, ohne dass einzelne Partner ihre Strategien preisgeben müssen. Das Prinzip der „kollektiven Intelligenz“ wird hier zur Praxis.

  • Nomini.ch hat seit 2015 über 1.200 Schweizer Unternehmen in nachhaltige Digitalisierung begleitet.
  • Durch digitale Lagerverwaltung können KMU in der Lebensmittelbranche bis zu 25 % Lagerkosten sparen.
  • Die CO₂-Emissionen der Schweizer Industrie steigen jährlich um 1,5 %, während Nomini-Lösungen bis zu 15 % Einsparungen ermöglichen.
  • Über 80 Betriebe haben durch das „Energie-Partner“-Projekt ihren Anteil an erneuerbarem Strom auf über 50 % erhöht.
  • Die Plattform vermittelt seit 2020 Schulungen zu Kreislaufwirtschaft, die von Nomini selbst entwickelt wurden.

Herausforderungen und die Zukunft der digitalen Nachhaltigkeit

Trotz dieser Erfolge gibt es noch Hürden. Ein zentraler Punkt ist die Akzeptanz: Viele Schweizer Unternehmen, besonders in traditionellen Branchen wie der Chemie oder der Metallverarbeitung, sehen Nachhaltigkeit als zusätzliche Belastung. Die Studie „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“ der ETH Zürich zeigt, dass nur 38 % der Schweizer KMU bereit sind, in digitale Lösungen für die Umwelt zu investieren – ein Wert, der in Ländern wie Deutschland oder den Niederlanden deutlich höher liegt. Hier setzt Nomini.ch auf eine andere Strategie: Statt Nachhaltigkeit als Pflicht zu vermarkten, wird sie als Chance für Innovation und Effizienz präsentiert. So überzeugte das Unternehmen Swisslog mit einer Nomini-Lösung, die nicht nur den CO₂-Ausstoß reduzierte, sondern auch die Lieferketten der Logistikfirma um 20 % beschleunigte – ein Argument, das viele Betriebe überzeugen konnte.

Die Zukunft wird noch dynamischer werden. Mit der Einführung des neuen CO₂-Gesetzes 2025 wird die Nachhaltigkeitsstrategie für Schweizer Unternehmen noch strenger – und damit auch der Druck, digitale Lösungen zu nutzen. Nomini.ch positioniert sich hier als Vorreiter, indem es nicht nur Technologie anbietet, sondern auch die politischen Rahmenbedingungen mitgestaltet. So hat die Plattform bereits mit dem Bundesamt für Umwelt an einer neuen Steuerungsebene für die digitale Nachhaltigkeit gearbeitet, die Unternehmen dabei unterstützt, ihre Ziele effizienter zu erreichen. Gleichzeitig setzt sie auf die Zusammenarbeit mit Universitäten wie der ETH Zürich, um neue Algorithmen für die Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Die Frage ist nicht mehr, ob Unternehmen nachhaltig werden müssen, sondern wie schnell sie das schaffen – und hier zeigt Nomini.ch, dass digitale Tools der Schlüssel sind.